Liguster als Hecke nutzen

Der Liguster ist eine beliebte Heckenpflanze. Er gehört zu der Gattung der Ölbaumgewächse und ist aufgrund seines schnellen Wuchses und seiner robusten Art sehr beliebt. Er eignet sich gut um Hecken zu erstellen, sieht aber auch als einzelne Pflanze sehr hübsch aus. Es gibt zahlreiche populäre Sorten, die alle ihre bezeichnenden Eigenschaften haben. Der Liguster ist zwar nicht immergrün, wird aber oft dafür gehalten, da er seine Blätter erst im Frühling abwirft, wenn neue Triebe erscheinen. Der Liguster hat so die Eigenschaften einer immergrünen Pflanze, obwohl er laubabwerfend ist. Er ist sehr pflegeleicht und robust und eignet sich sogar für den Formschnitt. Er wird auch mitunter Rainweide genannt, da die biegsamen Zweige früher zum Flechten von Körben verwendet wurden.

Die Ligusterhecke im Garten

Ob als einzelner Strauch oder Hecke: der Liguster sieht toll aus und ist in vielen verschiedenen Arten erhältlich. Wird er im Frühling nicht geschnitten, bekommt er weiße Blüten, die toll duften und Schmetterlinge und andere Insekten anziehen. Als Hecke wird der Liguster oft als formelle Hecke eingesetzt. Er eignet sich aber auch als Sichtschutz Hecke, da er seine Blätter erst im Frühling verliert und sich das ganze Jahr über blickdicht ust. Auch eignet sich der Liguster, da er langsam wächst, sehr gut für den Formschnitt.

Liguster Arten

Der Liguster hat viele verschiedene Arten. Der Gewöhnliche Liguster (Ligustrum Vulgare) ist z.B. eine einheimische Wildsorte, die auch in Europa zu finden ist. Als Hecke ist vor allem die Sorte Atrovirens beliebt, da diese Sorte länger ihre Blätter im Winter hält als andere Sorten. Der aus Japan stammende Ligustrum Olivafolium (ovalblättriger Liguster) ist auch beliebt. Er behält seine Blätter, wenn es nicht friert. Eine langsam wachsende Sorte ist dagegen der Zwergliguster. So gibt es zahlreiche Liguster Heckenpflanzen, die sich für jeden Garten und Geschmack eignen.